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von Urs Hans zu BSE - ] Publiziert 2001-01-31 00:00:00 Bund vergiftet Tiere Bund lässt unsere Tiere vergiften und drückt sich von seiner Verantwortung Das Bundesamt für Veterinärwesen zwang uns Bauern über Jahre
unsere Kühe mit Neguvon vergiften zu lassen. Nachdem es nicht mehr zu
verheimlichen war, dass dieses Gift nicht nur Parasiten abtötete
sondern auch zu schwerwiegenden Schäden, ja bis zum Tod, der
behandelten Tiere führte, macht das Amt nun einen Rückzieher.
Neuerdings, empfiehlt es offiziell, Neguvon, " wegen unerwünschter
Nebenwirkungen in den vergangenen Jahren", nicht mehr anzuwenden.
NB. ohne dieses Umweltgift erster Güte von der offiziellen Liste zu
streichen, werden jetzt neue "bessere" Mittel angepriesen.
Koste es was es wolle, wird die Parasitenausrottungsstrategie der
Veterinärlobby weitergeführt, obwohl die Schäden durch diese
chemische Vergiftung unserer Tiere längst viel grösser sind, als die
Schäden die alle Parasiten zusammen an gesund gehaltenen Tieren überhaupt,
verursachen können. Die Taktik ist leicht zu durchschauen. Wäre dieses
Produkt direkt nach dem, von Tierärzten verursachten Skandal im Kanton
Freiburg vom Markt genommen worden, könnte dies als Eingeständnis der
verantwortlichen Behörden gedeutet werden. Dadurch kämen sie, zusammen
mit den Pharmaunternehmen, gewaltig unter Druck die grossen Schäden
die, die Bauern über Jahre erlitten, zu entschädigen. Immer mehr
Bauern verringern heute den Gifteinsatz oder verzichten ganz darauf. Die
Strategie der Behörden ist wieder klar ersichtlich. Bei einem Rückgang
an BSE Fällen in der Schweiz wird das BVet in 5 Jahren erklären, dies
sei auf das totale Fleischmehlfütterungsverbot zurück zu führen. Auch
die Massnahmen im übrigen Europa dienen vor allem der Vertuschung der
Ursachen von BSE und nicht deren Aufklärung. In intensivgehaltenen
Milchviehbeständen macht eine Kuh im Durchschnitt nur noch knapp zwei
Laktationen. Damit erreicht sie gar nicht mehr das BSE fähige Alter von
5 Jahren. Wenn jetzt millionenfach ältere Tiere getötet und verbrannt
werden, so wird damit das Problem verbrannt aber nicht die Ursache. Neue, bessere Mittel ? Auch diese neuen besseren Nervengifte Eprinex, Ivomec, ect. sind
brandgefährlich. Mir ist ein bestätigter Fall von mitte letzten
Dezember bekannt, bei dem ein hochträchtiges Rind, genau 12 Stunden
nachdem im die Tierärztin Ivomec in Microdosis injiziert hatte, eine
Fehlgeburt erlitt. Der Bauer sagte mir, er hätte bei den Tierärzten
den Schaden geltend machen wollen. Diese hätten aber kategorisch einen
Zusammenhang mit der Behandlung abgestritten. BSE war noch nie infektiös = BSE gleich Vergiftung BSE gilt offiziell als hochinfektiöse Krankheit, nicht weil dies der
Wahrheit entspricht, sondern weil dies politisch den geringsten
Widerstand erzeugt. Weil die offiziellen Bauernorganisationen wegschauen
und zu feige sind, sich für die Anliegen der betroffenen Bauern ein zu
setzten, hatten die Drahtzieher dieses Skandales bisher ein leichtes
Spiel. Nach der offiziellen Lesart genügen schon kleinste Mengen
Tiermehl, um die Krankheit auszulösen. Wenn dem so wäre, hätten wir
auch in der Schweiz flächendeckend BSE. Dem ist aber überhaupt nicht
so. Dem gegenüber zeigten Versuche mit Nervengiften klar, dass
Nervengifte Prionen dramatisch beschädigen können und Nervenzellen
krank machen. Die Rechnung ohne den Wirt gemacht ! Es wird auch von all unseren Kritikern voll bestätigt, ja sie sind
sogar noch stolz darauf. Diese Nervengifte töten auf effiziente weise
alle Parasiten ab. Nur haben sie eben die Rechnung ohne deren Wirt
gemacht. Der Wirt der Dasselfliegen und vieler weiterer Parasiten ist
eben die Gattung Rind, das heisst z. B. die Kühe, die ca. ab 5.
Lebensjahr wahnsinnig werden und an BSE erkranken, weil sie als Wirt,
eben zusammen mit den Parasiten, vergiftet wurden. Dabei gibt es ganz
verschiedene Anwendungsformen, auf den Rücken leeren, eingeben,
injizieren oder wer auf sicher gehen will, schiebt gleich einen Bolus in
den Magen hinunter, der jeden Tag die nötige Dosis Nervengift abgibt.
Bei einem geschätzten CH - Umsatz von 300 Mio Franken reden wir von
Tonnen solchen gefährlichen Plunders. Auch kleine Dosen summieren sich
mit der Zeit. "Steter Tropfen höhlt den Stein." Oder das
Hirn? Es soll mir doch bitte einmal jemand das Gegenteil beweisen! Oder
hat irgend so ein Fachidiot von der Pharm-Vet-Maffia schon mal
behauptet, die Parasiten würden, nach dem Aufgiessen von Nervengift auf
ihre Wirtstiere, an einer unheimlichen und ansteckenden neuen Form einer
spongiformen Enzephalopatie krepieren? Nein sie werden eben auch simpel
und einfach vergiftet. Die einen schnell die andern langsam. - Logo -
würde ein Kind sagen ! - Rolle unseres Bauernverbandes in diesem Trauerspiel ? Ein trauriges Kapitel ist die Rolle des Bauernverbandes. Er hilft
aktiv mit die Vernebelungstaktik der Behörden und der Industrie zu
unterstützen, statt sie zu bekämpfen. Aus Rücksicht auf ewiggestrige
Mitglieder, die auch bei derart landwirtschaftschädigenden und
selbstzerstörerischen Katastrophen wie BSE nicht bereit sind die Chemie
in frage zu stellen, verliert die Landwirtschaft jeden Tag an Kredit und
Ansehen. Da nützt es diesem Verband überhaupt nichts mehr sich über
das sog. hysterische oder irrationale Verhalten der Konsumenten
auszulassen. Dieses Verhalten ist absolut verständlich. Wer mithilft
mehr als zehn Jahre lang den Konsumenten die Ursachen von BSE
vorzuenthalten und mittels nicht kontrollierbaren Labels und unter
Anwendung gefährlicher Chemie etwas vorzutäuschen, braucht sich nicht
zu wundern wenn das Vertrauen weg ist. Wer aus Rücksicht auf die
chemische Industrie die echten Anliegen der Bauern verrät, wird zum
Totengräber der Landwirtschaft. Urs Hans Urs 31.1. 2001 |
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