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  [Tierarzt Becker zu BSE - ] Publiziert 2001-01-22 00:00:00

Kurzfassung
Dr.med.vet.Andreas Becker

Prakt.Tierarzt

Akupunktur - Biologische Tiermedizin

Balgheimerstr.19

86753 Möttingen

Tel.09083-90023 Fax 09083-90025

E-mail: Dr.med.vet.Andreas.Becker@t-online.de



BSE: Kurzfassung


BSE ist experimentell übertragbar durch Injektion (unter Verletzung von Neuronen) eines einzigen Prions direkt ins Gehirn derselben Tierart, Faktor 1000 ist nötig um eine spongioforme Enzephalopathie bei einer anderen Tierart auszulösen. Die sogenannte "Infektiosität" ist auf ein phylogenetisches Relikt (positive Rückkopplung zum schnelleren Zelltod) zurückzuführen. Mit diesem ganzheitlich wissenschaftlichen Beweis bewerbe ich mich um den Hans-Heinrich-Reckeweg-Preis der Internationalen Gesellschaft für Homotoxikologie.

Das Ergebnis dieser Beweisführung ist folgendes: Das Gehirn arbeitet wie ein Computer, dessen Lebensdauer von der Kapazität der Festplatte und des Arbeitsspeichers bestimmt wird. Fehler (Krankheiten) werden durch Eigenregulation (Selbstheilung) behoben. Jede symptomatische Behandlung, d.h. Behandlung ohne Beseitigung der Ursachen, sowie jede prophylaktische Impfbehandlung, behindern die Selbstheilung und verkürzen damit die Lebenserwartung.

Die Hauptursachen für BSE beim Rind sind das Verfüttern von Tiermehl (ein reiner Pflanzenfresser hat keine Programme zur Verdauung von tierischem Eiweiß und tierischem Fett) und das Tränken mit Milchaustauschern (Sterilmilch, die die Erhaltung einer physiologischen Darmflora verhindert) bei unphysiologischer Tränketechnik (zu große Mengen in zu wenig Tränkeperioden).

Beschleunigt wird BSE durch die Anwendung von Nervengiften bei der Parasitenbekämpfung vor allem im Pour-On-Verfahren (Organophosphate, Avermectine). Diese Neurotoxine gelangen direkt über das Rückenmark zum Stammhirn. Besonders gefährlich, nicht schon allein wegen ihrer potentiellen Rückstandsbildung, sind die Avermectine wegen ihrer hyperpolarisierenden (inhibitorischen) Wirkung auf die Neurone über den Neurotransmitter GABA (gamma -Aminobuttersäure), der eine Öffnung der Chlorid-Kanäle bewirkt. In dieser Wirkung verstärken sich Benzodiazepine (Hauptvertreter Diazepam) und Avermectine noch gegenseitig. Diese Avermectine gelangen auch bei oraler Aufnahme oder bei subkutaner Injektion via Nervenbahnen (vergleiche Tollwut) zum Gehirn.

Fatal für den Mensch ist, dass das einzige für laktierende Rinder zugelassene Avermectin eine Wartezeit von 30 Tagen auf essbares Gewebe und 0 Tage auf Milch hat. 0 Tage heißt aber nur, dass der MRL-Wert (Maximal Residual Limit, EU-Verordnung) unterschritten wird, die Ausscheidung über die Milch liegt oft nicht nachweisbar in Konzentrationen über 0 und unter der angegebenen Nachweisgrenze. Und das bei einem potentiellen Rückstandsbildner, d.h. der Mensch kann sich eine kumulierende Intoxikation durch den Verzehr von Milch und Milchprodukten zuziehen; dies wird besonders gefährlich durch die gegenseitige Wirkungsverstärkung mit Diazepam, dem meist verordneten Medikament in der Humanmedizin (Narkoseprämedikation, Tranquilizer, Schlafmittel). Hier ist Gefahr in Verzug, und die Politiker handeln wider besseren Wissens und Gewissens, da dieser Tatbestand ihnen seit Weihnachten 2000 bekannt sein müsste.

Aber auch die Staatsanwaltschaft Augsburg sieht keinen Handlungsbedarf! Bayern ist zwar das einzige Bundesland, das dem sinnlosen Töten von Rindern Einhalt gebietet, aber dieser Schritt ist nur halbherzig, weil die betroffenen Betriebe weder Tiere kaufen noch verkaufen geschweige denn Milch liefern dürfen. Obwohl es eine ganzheitliche plausible Theorie gibt, die zur BSE-Bewältigung angeboten, aber von keiner Expertenrunde angehört wird. Früher wurden Hexen verbrannt, heute werden ganzheitlich Denkende kaltgestellt, nur ein Temperaturunterschied.

Die größten Missstände aber herrschen in der Diagnostik. Das Großhirn kontrolliert das phylogenetisch ältere Stammhirn. Bei Degeneration des Großhirns durch Tiermehl , Milchaustauscher, symptomatische Behandlung und andere wird das unveränderte Stammhirn nicht mehr ausreichend kontrolliert, es entstehen klinische BSE-Symptome, doch der BSE-Test am unveränderten Stammhirn fällt natürlich negativ aus. Dafür ist eine klinisch unauffällige ältere Kuh (Stammhirn durch z.B. Neurotoxine geschädigt, keine BSE-Symptome wegen Ausgleich des Defektes durch noch ausreichende Kontrollfunktion des Großhirns) im BSE-Test positiv. Es werden nur immer spezifischer werdende Tests zum direkten Prionnachweis durchgeführt, einfache toxikologische Rückstandsuntersuchungen oder histologische Untersuchungen zur Bestimmung des Neuronen-Gliazellen-Verhältnis unterbleiben. Dies alles sind Folgen einer völligen Fehlinterpretation eines Nobel-Preises.

Die Geschichte der Medizin ist eine Geschichte der Irrtümer (Aschner). AIDS ist das BSE des Immunsystems beim Mensch, PRRS (Porcine Reproductive and Respiratory Syndrom) oder Spätabort das BSE des Schweines, FIP (Feline infektiöse Peritonitis) das BSE der Katze, Waldsterben das BSE der Bäume, nur um wenige zu nennen. Viele Arten sind schon ganz gestorben, das World Watch Institute ermahnt die Regierungen mit erhobenem Zeigefinger.

Doch der Mensch lernt aus all diesen Zeichen nichts; da muss erst der Nachbar oder ein Verwandter am BSE des Menschen, der vCJK, erkranken und sterben. Dabei wäre das Schlimmste noch zu verhindern, es ist 5 vor 12. BSE ist keine Seuche, sondern das seuchenhafte Auftreten von BSE-Symptomen durch Erschöpfung der Selbstheilungskapazität des Gehirns.

BSE des Rindes ist nicht übertragbar auf den Mensch. Der Mensch entwickelt sein eigenes BSE, genannt vCJK. Dabei sind die Ursachen von vCJK auf Grund des ganzheitlichen kybernetischen Denkansatzes die gleichen wie die für die Entstehung von Trisomie 21!.




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